Isostatische Einzelpressung – für höchste Qualität

Beim isostatischen Pressen werden vorgeformte Zirkon-Ronden in einer Hochdruckkammer einzeln aus allen Richtungen mit konstantem Druck zusammengepresst. Auf diese Weise werden die gewünschten physikalischen Eigenschaften erreicht: absolute Homogenität, gleichmäßige Festigkeit, einheitliche Schrumpfung und hohe Transluzenz.

Ein weniger aufwendiges Verfahren ist das einseitige Pressen. Dabei wird nur auf die ebenen Oberflächen Druck ausgeübt, die dadurch härter werden können als das restliche Material. Dies führt zu unerwünschten Nebenwirkungen wie unterschiedlicher Dichte sowie geringerer Festigkeit und Transluzenz. Formgepresstes Zirkon absorbiert Einfärbelösungen oft ungleichmäßig; nach dem Sintern können Flecken zurückbleiben. Fräsinstrumente werden schneller stumpf und müssen öfter ersetzt werden.

Es gibt Ronden, die isostatisch gepresst sind, jedoch en bloc. Anschließend werden diese Zylinder zu Ronden geschnitten. Auch hier kann es zu entsprechenden unerwünschten Abweichungen von Dichte, Homogenität, Schrumpfwerten und Ästhetik kommen.

Für ArgenZ Discs wird jede Ronde erst vorgeformt und dann einzeln isostatisch gepresst. Anschließend werden Gewicht und Schrumpfung jeder einzelnen Ronde in einem Reinraum präzise gemessen. Nur so bleibt die außerordentlich hohe Qualität der ArgenZ Discs gewährleistet.